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Teilnahme und Gewinn des ruhr@venture 2014

Am einem sonnigen Donnerstagabend (15.05.2014) wurden die Gewinner im Businessplanwettbewerb „ruhr@venture 2014“ des GründerCampus Ruhr bekannt gegeben. Veranstaltet wurde der Wettbewerb zur Wahl der besten Jungunternehmer 2014 durch die rubitec GmbH und die Wirtschaftsförderung Bochum GmbH, sie prämierten am 15. Mai 2014 die besten Bochumer Gründungsideen zum erstenmal zusammen.

Schließlich bilden Gründungen im Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen und Ausgründungen aus den Bochumer Hochschulen ein Fundament der Bochumer Gründerszene. Mit dem Belegen der ersten beiden Plätze konnte sich die Ruhr-Universität Bochum erfolgreich gegen andere Universitäten durchsetzen (weiter zum Artikel der RUB).

Die Preise für den ruhr@venture in Höhe von 10.000 €, 5.000 € und 2.500 €  wurden von dem Prorektor für Forschung der RUB, Herrn Prof. Dr. Winter , dem Sprecher der Jury Prof. Dr. Ulf Eysel und den Sponsoren überreicht. Sponsoren waren die IHK Mittleres Ruhrgebiet, die rubitec GmbH und die Wirtschaftsförderung Bochum GmbH (weiter zum Artikel des Gründercampus Ruhr oder zur WAZ).

Den ersten Platz belegte unsere Unternehmung, zu dem Zeitpunkt noch unter dem Arbeitstitel „Dr. Striewski Forschungsreisen“.

Als direkte Ausgründung aus der Ruhr-Universität Bochum konnten wir damit einen guten Start ins unsere Tätigkeit aufnehmen und waren wirklich begeistert, von der Unterstützung und dem Zuspruch den unsere Vision von Seiten unserer Alma Mater und auch von den Wirtschaftsexperten unserer Region bekommen hat.

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Entstehung, Portfolio und Anspruch der PURE.VENTURE

Von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Verwirklichung der PURE.VENTURE liegen jahrelange Erfahrungen und ungezählte Reisen und Expeditionen.

Nach meiner Zeit als Wissenschaftler, langjähriger Expeditionsleiter und nach unzähligen eigenen Reisen gründete ich zunächst die Dr.Striewski Forschungsreisen direkt aus meiner Alma Mater, der Ruhr-Universität Bochum heraus. Bis heute bin ich noch als Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt und leite hier ausgewählte Lehrveranstaltungen und Studentenexkursionen, plane Vortragsveranstaltungen und bin eng in seiner Alma Mater vernetzt.

Die Dr.Striewski Forschungsreisen erhielten mit dem Erblicken des Tageslichtes direkt die erste Auszeichnung: mit dem 1. Platz der 2014er Ruhr@venture Wettbewerbes wurde unsere Unternehmung als beste Bochumer Gründungsidee ausgezeichnet. Als direkte Gründung aus der Ruhr-Universität Bochum im Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen und Ausgründung konnten wir uns so direkt hervorragend starten.

Die Dr.Striewski Forschungsreisen bestehen bis heute als Unternehmung in Form einer GmbH und wickeln alle geplanten Reisen, Exkursionen und Expeditionen als Reiseveranstalter durch. Somit ist neben der wissenschaftlichen Exzellenz auch die professionelle Abwicklung aller Reisen gewährleistet.

Bis heute ist nichts weniger als das Neu-Erfinden des Reisens unser Anspruch: Weg von Konsum, weg von einem Abhacken besuchter Destinationen.  Raus aus dem Gewohnten. Durch eigenes Erleben auf Probereisen und unsere individuelle Handschrift im Aufbau jeder Reise garantieren wir den ganz eigenen Stil unserer Reisen.  Wir bringen Wissens-Experten unterschiedlicher Colour und handverlesene, lokale Reise-Experten zusammen. Nur die besten ihres Fachs leiten und betreuen unsere Reisen und begeistern mit ihren Herzensangelegenheiten, authentisch und in kleinen Gruppen.

Als Ansprechpartner für Universitätsdozenten und Professoren können die PURE.VENTURE so die Organisation und Abwicklung von studentischen Exkursionen und wissenschaftlichen Expeditionen übernehmen. Wohl wissend welche hohen Anforderungen universitäre Lehrveranstaltungen und auch wissenschaftliche Forschungsreisen an die Organisatoren und auch die leitenden Wissenschaftler stellen, sind wir als PURE.VENTURE aufgrund der langen Lehr- und Reiseerfahrung der Teammitglieder und der professionellen Reiseveranstaltertätigkeit der richtige Ansprechpartner für Universitäten und Lehrbeauftragte.

Die PURE.VENTURE ermöglichen durch das gesammelte, breit gefächerte Expertenwissen auch die Durchführung besonderer Bildungsreisen durch Angehörige deutscher Universitäten. So nehmen deutsche Professoren Laien mit an die Orte ihrer bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und begeistern direkt am Ort ihrer Wissenschaft interessierte Laien und Reisebegeisterte. Die PURE.VENTURE sind hier das beratende und ausführende Organ dieser besonderen Reisen. Wir planen und wickeln alle Aspekte dieser Reisen auf höchstem Niveau, wir sprechen die Sprache des deutschen Universitätslandschaft, wissen um die Erfordernisse und Herausforderungen im Alltag deutscher Forscher wie um die Wünsche und Ansprüche einer reiseerfahrenen Zielgruppe. Gemeinsam entstehen so einmalige Bildungsreisen, die Wissenschaft auf Reisen erlebbar machen und die deutsche Professoren in ihrer wissenschaftlichen Exzellenz und begeisterten Liebe zu ihrem Fachgebiet auch für Wissenschaftsfremde greifbar werden lassen.

 

 

 

 

 

 

 

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Reisen und Wissenschaft

Aus unbändiger Reiselust wurden Arbeitseinsätze an den unterschiedlichsten Orten und am Ende eine Profession.

Vom Tauchassistenten bis zum Tauchlehrer in der Toskana,  von der Deckshand in Australien über Bootsführer in Italien bis zum erfahrenen Segelskipper auf den Seychellen, von Wüstenreisen

Auf dem Weg durch die zentralen Wüsten Australiens. Abgeschiedenheit und Einsamkeit sind überwältigend. Nach fast einem Jahr unterwegs geniesse ich mittlerweile auch diese Momente, sicher mich im Rahmen meiner Möglichkeiten zu bewegen. Ich habe meinen Reisemodus gefunden, stundenlange Fahrten durch die staubigen Wüsten liegen Nachmittags hinter mir und ich nutze die Kühle des Nachmittags für kurze Wanderungen entlang ausgetrockneter Flussbetten und über sanfte Hügel.

in der Gruppe bis zu Solo-Wüstendurchquerungen mit dem Motorrad,von Gruppenassistenz über die Sicherheitsleitung in Ägypten bis zur Exkursionsleitung auf den Galapagosinseln, von der wissenschaftlichen Assistenz bis zur Expeditionsleitung in der Karibik und im Großen Barriere Riff in Australien, unzählige Stationen haben geprägt und den Blick auf unsere Welt verändert.

Nach mehr als drei Wochen in den zentralen Wüsten geht der einsamste Teil meiner Australien Expedition zu Ende. Weniger als 5 Kilometer vor dem asphaltierte Stuart Highway eine letzte Rast im roten Staub mit gemischten Gefühlen. Es geht zurück in die Zivilisation und am Ende in die Heimat.

Aus langen privaten Reisen, universitären Lehrexkursionen und wissenschaftlichen Forschungsexpeditionen entstand so ein Gefühl für besondere Reisen: die Geburtsstunde der PURE.VENTURE liegt also weit draußen. In den weiten unserer Meere oder in den staubigen Einsamkeit unserer Wüsten.

Mit Blick in die Große Australische Bucht. Herrliche Fahrt entlang der einsamen Strände auf dem Weg zurück nach Pemberton, es fehlen Eier für das abendliche BBQ.

Und genau dort geht es mit euch nun wieder hin. Raus in die Welt, eine Welt voller Wunder  und Abenteuer.

 

Zu große Schuhe für die ersten Schritte, nach wenigen Wochen gebe ich meine Australienumrundung auf und sitze wenig später zunächst frustriert auf motorisierten Gefährten. Am Ende waren diese Wochen entscheidend um meinen eigenen Reisemodus zu finden. Gescheitert fühle ich mich später nicht mehr. Später zumindest nicht mehr.

 

 

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Namen für die Unbekannten – zwei Entdeckungen in Kenia

Früh Morgens im Samburu Schutzgebiet. Wir sind seit dem ersten Sonnenlicht unterwegs, denn wir haben Heute ein volles Programm vor uns.  Zunächst zählen wir aus unseren Jeeps auf unterschiedlichen Strecken einige der wichtigsten Tierarten des Schutzgebietes: Nashörner, Giraffen, Löwen, Zebras, Wildschweine und Bushbucks im Park werden wie jedes Jahr von uns zahlenmässig erfasst. Ausserdem werden von den Löwen, Nashörnern und den Giraffen gezielt Fotos zur Individuenindentifikation geschossen. Vor unseren normalen Pirschfahrten fahren wir so auf festgelegten Routen entlang des Schutzgebietes und tragen unseren Teil zum Schutz der hier lebenden Wildtiere bei indem wir sie zahlenmässig erfassen und so die Grundlage zu ihrem Management schaffen.

Am späten Nachmittag bei dem Abgleich unserer Fotos mit den bestehenden Datenbanken dann die Überraschung: zwei der von uns erfassten Individuen sind noch nicht benannt und unseren Reisenden steht somit die Ehre der Benennung zu. Was für ein wunderbarer Moment.

Zunächst eine junge Breitmaulnashorndame. Der Konvention folgend bekommen die weiblichen Nashörner erst einen Namen, wenn sie selber ein Junges bekommen haben. Und tatsächlich, neben der bisher nur unter einer Nummer geführten Dame entdecken wir spielend ein junges Nashorn. Zur Feier dieses freudigen Ereignisse nennen unsere Mitreisenden das Nashorn liebevoll RUBY, in Anlehnung an ihre Universität in der Heimat, die Ruhr- Universität Bochum, auch RUB genannt (Foto: Caroline Gueers).

Kurze Zeit später dann die zweite Sensation: eine junge Netzgiraffe taucht in keiner Datenbank auf, unsere Teilnehme haben das Tier als Erste entdeckt und dürfen das Tier nun ebenfalls benennen (Foto: Katja Kuehr). Anders als bei den Nashörnern werden die Giraffen direkt mit einem Namen versehen und Oh Wunder, auch die junge Giraffe wird RUBY getauft ;).

Ein erlebnisreicher Tag neigt sich damit dem Ende zu und vor dem Kamin sitzend fragen sich einige der Reisenden, was die beiden frisch getauften RUBYs nun wohl gerade eben so anstellen mögen. Was für ein Tag.