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Sabrina, Azoren

Wer auf coole Leute, super schöne Natur und wilde Tiere steht sollte sich die Azoren-Reisen nicht entgehen lassen.

Wie soll ich unseren Trip kurz und knackig zusammenfassen? Ich versuchs:
1. Woche: bedecktes Wetter, aber tolles Whale Watching-Erlebnis mit einem Pottwal und seinem Jungen sowie mit Finnwalen. Außerdem haben wir das Wetter genutzt um in das Walfangmuseum zu gehen, über die Lavasteine zu wandern um die Natur zu bewundern und um Anterro zu besuchen, der uns erklärt hat wie er die Wale von seinem Stützpunkt in den Bergen ortet.
Ich habe schonmal gehört, dass lernen auch Spaß machen kann… und jetzt weiß ichs.

Und dann kam die 2. Woche und ich denke ich kann nicht annähernd beschreiben, wie UNGLAUBLICH sie war.
Wir waren fast jeden Tag draußen auf dem Meer und jeden Tag kam das ‚Golphinho-Apartment‘ zurück und hat gedacht ‚geilster Tag!‘. Das verrückte war: der Tag danach wurde immer noch besser. Mit der Sonne im Rücken haben wir Blauwale samt Kälber en masse gesehen, die ja eigentlich niemals springen. Die Betonung liegt auf eigentlich
Dazu kamen noch Finnwale und diverse Delfinarten. Mit den Risso-Delfinen sind wir einen Tag auch auf offenem Meer geschnorchelt. Oberhalb des Meeresspiegels war es kein Problem sie zu beobachten. Unter Wasser waren sie so schnell weg, da sie Jungtiere dabei hatten. Ich war eine der wenigen Glücklichen, die die Rissodelfine erspähen konnte
Das war also der vorletzte Tag, der beste Woche (bis jetzt). Natürlich gingen wir nach Hause und haben unser Erlebnis mit der ganzen Gruppe im ‚Golphinho‘ gefeiert. Die Nacht war lang und wir haben von der nächsten und gleichzeitig letzten Ausfahrt nicht mehr zu viel erwartet. Was hätte auch schon noch kommen können?

… ganz genau: die Killerwale. Und damit ging diese geniale Woche zuende. Es war wie im Actionfilm: die Blauwalmutter und ihr Kalb flüchteten mit 45 km/h, und wir waren dabei !!! Auch die Delfine waren total aufgewühlt und hüpften schnell über die Wasseroberfläche. Nach einigem Warten und Suchen kamen sie dann ganz gemächlich angeschwommen, die Killerwale
Das Meer so in Aufruhe zu erleben und das eigentliche Prinzip des Lebens ‚Fressen oder gefressen werden‘ so hautnah mitzuerleben war fantastisch. Und dass die Killerwale an unserem letzten Tag, während unserer letzten Ausfahrt vorbeigeschaut haben, war der Abschluss einer Reise, die ich niemals vergessen werde.
Danke an dieser Stelle an Sebastian und Ralph für diese tolle Erfahrung, und an alle Leute die dabei waren!

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Tim, Azoren

Die Exkursion auf die Azoren war unglaublich schön und die Reise war super organisiert. Besonders beeindruckend war die Begegnung mit einem Blauwal, der nur 2 Meter an unserem Boot vorbei schwamm. Erst dann wird einem richtig bewusst, wie groß diese Tiere sind. Aber auch das Schnorcheln mit wilden Delfinen gehörte definitiv zu meinen Highlights – ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Sie nur ein paar Meter entfernt im Atlantik vorbei schwimmen zu sehen unter Wasser, ist etwas ganz Besonderes. Neben springenden Blauwalen sahen wir auch viele Pottwale, Finnwale sowie Buckelwale, Meeresschildkröten und viele weitere Meeresbewohner. Auch wenn die Bootsausfahrten die Highlights darstellten, ist auch die Insel Pico wunderschön zum Wandern. Das Schnorcheln hat ebenfalls viel Spaß gemacht. Ich würde auf jeden Fall nochmal auf eine Reise mitkommen! Danke für die tollen Erfahrungen!

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Entstehung, Portfolio und Anspruch der PURE.VENTURE

Von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Verwirklichung der PURE.VENTURE liegen jahrelange Erfahrungen und ungezählte Reisen und Expeditionen.

Nach meiner Zeit als Wissenschaftler, langjähriger Expeditionsleiter und nach unzähligen eigenen Reisen gründete ich zunächst die Dr.Striewski Forschungsreisen direkt aus meiner Alma Mater, der Ruhr-Universität Bochum heraus. Bis heute bin ich noch als Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt und leite hier ausgewählte Lehrveranstaltungen und Studentenexkursionen, plane Vortragsveranstaltungen und bin eng in seiner Alma Mater vernetzt.

Die Dr.Striewski Forschungsreisen erhielten mit dem Erblicken des Tageslichtes direkt die erste Auszeichnung: mit dem 1. Platz der 2014er Ruhr@venture Wettbewerbes wurde unsere Unternehmung als beste Bochumer Gründungsidee ausgezeichnet. Als direkte Gründung aus der Ruhr-Universität Bochum im Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen und Ausgründung konnten wir uns so direkt hervorragend starten.

Die Dr.Striewski Forschungsreisen bestehen bis heute als Unternehmung in Form einer GmbH und wickeln alle geplanten Reisen, Exkursionen und Expeditionen als Reiseveranstalter durch. Somit ist neben der wissenschaftlichen Exzellenz auch die professionelle Abwicklung aller Reisen gewährleistet.

Bis heute ist nichts weniger als das Neu-Erfinden des Reisens unser Anspruch: Weg von Konsum, weg von einem Abhacken besuchter Destinationen.  Raus aus dem Gewohnten. Durch eigenes Erleben auf Probereisen und unsere individuelle Handschrift im Aufbau jeder Reise garantieren wir den ganz eigenen Stil unserer Reisen.  Wir bringen Wissens-Experten unterschiedlicher Colour und handverlesene, lokale Reise-Experten zusammen. Nur die besten ihres Fachs leiten und betreuen unsere Reisen und begeistern mit ihren Herzensangelegenheiten, authentisch und in kleinen Gruppen.

Als Ansprechpartner für Universitätsdozenten und Professoren können die PURE.VENTURE so die Organisation und Abwicklung von studentischen Exkursionen und wissenschaftlichen Expeditionen übernehmen. Wohl wissend welche hohen Anforderungen universitäre Lehrveranstaltungen und auch wissenschaftliche Forschungsreisen an die Organisatoren und auch die leitenden Wissenschaftler stellen, sind wir als PURE.VENTURE aufgrund der langen Lehr- und Reiseerfahrung der Teammitglieder und der professionellen Reiseveranstaltertätigkeit der richtige Ansprechpartner für Universitäten und Lehrbeauftragte.

Die PURE.VENTURE ermöglichen durch das gesammelte, breit gefächerte Expertenwissen auch die Durchführung besonderer Bildungsreisen durch Angehörige deutscher Universitäten. So nehmen deutsche Professoren Laien mit an die Orte ihrer bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und begeistern direkt am Ort ihrer Wissenschaft interessierte Laien und Reisebegeisterte. Die PURE.VENTURE sind hier das beratende und ausführende Organ dieser besonderen Reisen. Wir planen und wickeln alle Aspekte dieser Reisen auf höchstem Niveau, wir sprechen die Sprache des deutschen Universitätslandschaft, wissen um die Erfordernisse und Herausforderungen im Alltag deutscher Forscher wie um die Wünsche und Ansprüche einer reiseerfahrenen Zielgruppe. Gemeinsam entstehen so einmalige Bildungsreisen, die Wissenschaft auf Reisen erlebbar machen und die deutsche Professoren in ihrer wissenschaftlichen Exzellenz und begeisterten Liebe zu ihrem Fachgebiet auch für Wissenschaftsfremde greifbar werden lassen.

 

 

 

 

 

 

 

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Namen für die Unbekannten – zwei Entdeckungen in Kenia

Früh Morgens im Samburu Schutzgebiet. Wir sind seit dem ersten Sonnenlicht unterwegs, denn wir haben Heute ein volles Programm vor uns.  Zunächst zählen wir aus unseren Jeeps auf unterschiedlichen Strecken einige der wichtigsten Tierarten des Schutzgebietes: Nashörner, Giraffen, Löwen, Zebras, Wildschweine und Bushbucks im Park werden wie jedes Jahr von uns zahlenmässig erfasst. Ausserdem werden von den Löwen, Nashörnern und den Giraffen gezielt Fotos zur Individuenindentifikation geschossen. Vor unseren normalen Pirschfahrten fahren wir so auf festgelegten Routen entlang des Schutzgebietes und tragen unseren Teil zum Schutz der hier lebenden Wildtiere bei indem wir sie zahlenmässig erfassen und so die Grundlage zu ihrem Management schaffen.

Am späten Nachmittag bei dem Abgleich unserer Fotos mit den bestehenden Datenbanken dann die Überraschung: zwei der von uns erfassten Individuen sind noch nicht benannt und unseren Reisenden steht somit die Ehre der Benennung zu. Was für ein wunderbarer Moment.

Zunächst eine junge Breitmaulnashorndame. Der Konvention folgend bekommen die weiblichen Nashörner erst einen Namen, wenn sie selber ein Junges bekommen haben. Und tatsächlich, neben der bisher nur unter einer Nummer geführten Dame entdecken wir spielend ein junges Nashorn. Zur Feier dieses freudigen Ereignisse nennen unsere Mitreisenden das Nashorn liebevoll RUBY, in Anlehnung an ihre Universität in der Heimat, die Ruhr- Universität Bochum, auch RUB genannt (Foto: Caroline Gueers).

Kurze Zeit später dann die zweite Sensation: eine junge Netzgiraffe taucht in keiner Datenbank auf, unsere Teilnehme haben das Tier als Erste entdeckt und dürfen das Tier nun ebenfalls benennen (Foto: Katja Kuehr). Anders als bei den Nashörnern werden die Giraffen direkt mit einem Namen versehen und Oh Wunder, auch die junge Giraffe wird RUBY getauft ;).

Ein erlebnisreicher Tag neigt sich damit dem Ende zu und vor dem Kamin sitzend fragen sich einige der Reisenden, was die beiden frisch getauften RUBYs nun wohl gerade eben so anstellen mögen. Was für ein Tag.

 

 

Martin, Azoren

„Die Forschungsreise auf die Azoren wird für immer in meinem Gedächtnis bleiben, als wunderschönes Erlebnis. Dies war bereits meine zweite Forschungsreise: die Erste ging aufs Mittelmeer und war auch schon einer voller Erfolg! Aber die Azoren setzten neue Maßstäbe, denn die unglaubliche Artenvielfalt der Meeressäuger war schlichtweg beeindruckend. Eine 30m Blauwalkuh, die vielleicht 5m neben dem Boot zum Luft holen auftaucht, war einfach ein unbeschreibliches Gefühl, dass jedem Naturliebhaber den Atem rauben wird!“

Martin, Mittelmeer 2014 und Azoren 2015.

Paulina, Seychellen

„Eine unglaubliche Reise inmitten traumhafter Unterwasserwelten und grüner Inseln. Mein persönliches Highlight waren neben den Riesenschildkröten auf Curieuse auch die Delfine, die uns schon in den ersten Tagen gleich mehrfach begrüßt haben, die zahlreichen Rochen und die eindrucksvollen Weißspitzenriffhaie, die beim Betrachten von Korallenriffen und eifrigen Putzerfischen schon mal zwischen den Riffhängen hervorkamen. So nehme ich einen ganzen Ozean voller Erinnerungen und Eindrücke mit und kann allen nur empfehlen, die Segel zu setzen und die Tier- und Pflanzenwelt dieser Erde life zu erleben.“

Paulina, Seychellen 2015.

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Johanna, Azoren

„Auf den Azoren lernt man laut der Reisebeschreibung viel über die Ökologie und Biodiversität des Atlantiks. Das stimmt! Was in der Beschreibung unerwähnt bleibt:
Dass man jeden Tag mehrmals mit kindlicher Begeisterung den Blas eines Finn-, Sei-, Buckel,- Blau oder Pottwals am Horizont erspäht und auf dem Weg dorthin fleissig debattiert, um welche Art es sich denn handelt, bei der Ankunft in gespanntes Schweigen verfällt, nur um dieses mit unkontrolierten Begeisterungsrufen zu brechen, sobald der majestätische Meeressäuger sein Blasloch, seinen Rücken, seine Finne oder Fluke in ein paar Metern Entfernung präsentiert.


Dass man zwischen den Inseln übers Meer prescht, den Wind in den Haaren und die Sonne auf der Haut, man den Menschen neben sich ansieht und auf dessen Gesicht das selbe Dauergrinsen sieht, was man auf den eigenen Lippen spürt. Man es erst gar nicht versucht, dieses Glücksgefühl in Worte zu fassen, sondern den Moment mit dem Auf-Einmal-Nicht-Mehr-Fremden auch so teilen kann.
Dass es schön ist, Hand in Hand mit seinem Schnorchel-Buddy über glitschige Steine ins Meer zu watscheln um die Unterwasserwelt zu erkunden, sich vom Salzwasser und dem Auftrieb der Neoprenhaut tragen zu lassen und trotzdem ab und zu abtauchen zu können, um sich einen Seeigel mal von nahmen anzusehen.
Dass es cool ist durch die Gruta das Torres geführt zu werden und zu begreifen, welche unglaublichen Kräfte bei der Entstehung der vulkanischen Inseln gewirkt haben.
Dass der Weg den Mount Pico rauf kein Sonntagsspaziergang ist, man sich beim Auf-und Abstieg aber gegenseitig motiviert und hilft und die Aussicht auf das unter einem liegende Wolkenmeer und die unfassbare Stille auf dem Gipfel einfach jeden Tropfen Schweiß und den Muskelkater in den nächsten Tagen Wert sind.
Dass es fast nichts aufregenderes und auf eine komische Art berührendes gibt, als vom Boot ins offene Meer zu hüpfen in dem Wissen, dass der Meeresgrund Hunderte von Metern unter einem ist und man sich gefühlt alleine in eine Parallelwelt begibt, in der man ein kurioser Gast ist, den die käckernden Delfine neugierig beäugen und umschwimmen.


Dass der kurze Moment des freien Falls, in dem man dieses Ziehen im Bauch fühlt, wenn man begleitet von den Anfeuerungsrufen der anderen endlich von der Klippe springt, einfach nur geil ist.
Dass man nach dem gemeinsamen Abendessen und den Seminareinheiten mit allen runter zum Meer läuft, um auf der Kaimauer zu sitzen und dem Blinken des Leuchtturms, der Boote und der Sterne zu zusehen und man immer jemanden zum Reden oder auch zum Schweigen hat.
Dass es gut ist, mal an seine Grenzen zu gehen und berauschend, wenn man Ängste überwindet.
Dass das erlangte Wissen toll, aber die vielen Erfahrungen drum herum noch tausenmal besser sind.“

Johanna, Azoren 2015.

 

 

Dominik, Azoren, Kenia und Norwegen

„Sebastian Striewskis Forschungsreisen bieten wunderbare Erfahrungen mit Abenteuercharakter. 2015 habe ich mich mit einer Gruppe zu Walbeobachtungen auf die Azoren begeben. Ein einmaliges, super organisiertes Erlebnis an einem nicht alltäglichen Ort. In diesem Jahr konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, Striewski Forschungsreisen nach Kenia und Norwegen zu folgen. Auch diese Fahrten haben mich nicht minder begeistert. Von den Löwen, Elefanten und Nashörnern in den kenianischen Nationalparks bis zu den Orcaschulen und Buckelwalen an der Küste von Vengsøya stellten sich die Fahrten erneut als Aneinanderreihung von Superlativen heraus. Die Möglichkeit unter fachlicher Anleitung ausgefallene Reiseziele zu erkunden, kann wirklich bedenkenlos weiterempfohlen werden.“

Dominik, Azoren 2015, Kenia 2016 und Norwegen 2016.

Dominik, Kenia

„Nachdem ich im Vorjahr bereits an der phantastischen Azoren-Reise teilgenommen hatte, erwies sich auch mein erster Kenia-Aufenthalt als Reise mit Abenteuercharakter – irgendwo zwischen irreal und surreal. Mit der Rhino Watch Lodge wurde ein kleines Paradies als Unterkunft gewählt, das sich durch betont höfliche, aber auch warmherzige Mitarbeiterinnen sowie kompetente Fahrer auszeichnet. Die berühmten „Big Five“ der Safaris konnten bereits innerhalb der ersten beiden Tage unseres Aufenthalts in den Aberdare Mountains und dem Ol Pejeta Nationalpark gesichtet werden. Tatsächlich bilden diese auch nur die Spitze der zahlreichen Highlights. Von stillenden Nashörnern, tollenden Löwenbabys oder den seltenen Löffelhunden bis zu den weniger flauschigen, aber nicht minder faszinierenden filigranen Stabheuschrecken, majestätischen Schreiseeadlern oder anschmiegsamen Felsenpythons stellte unsere Afrikareise eine Aneinanderreihung der Superlative dar. Neben den Schauwerten lieferte unter anderem der Nashorn-Experte Felix Patton den ergänzenden theoretischen Überbau zur besseren Einordnung der Sichtungen. Da eine Afrika-Reise natürlich auch zahlreiche soziale Fragen aufwirft, stellte eine Baumpflanzaktion mit Schülern einer Grundschule eine wunderbare Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit der einheimischen Bevölkerung dar. Zur Abrundung ereignisreicher Tage wurde etwa bei einem Sundowner in Samburu dem Hedonismus gefrönt. Alles in allem ein Muss für jeden Naturreisenden!“

Dominik, Azoren 2015 und hier zu Kenia 2016.